Ab 1. Juli besonderer Verordnungsbedarf für Post-COVID-19-Syndrom

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Für Post-COVID-19 Patienten gilt ab 1. Juli ein besonderer Verordnungsbedarf. Verschreiben Sie diesen Patienten aufgrund Ihrer Corona-Infektion Ergo- oder Physiotherapie, belasten diese Verordnungskosten ihr Budget nicht bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung. 

Zum 1. Juli wird dieser besondere Verordnungsbedarf in die Diagnoseliste aufgenommen. Die Entscheidung traf die KBV und der GKV-Spitzenverband, weil ein hoher Versorgungsbedarf für Long-COVID-19-Patienten zu erwarten ist. 

Eine Auflistung von Fällen können Sie auf der Website der KBV nachlesen. 

 

Wie für alle besonderen Versorgungsbedarfe kann von der Höchstverordnungsmenge je Verordnung abgewichen werden und die Anzahl der Behandlungseinheiten auf eine Behandlungsdauer von bis zu 12 Wochen angepasst werden. Somit muss für diese Diagnose die orientierende Behandlungsmenge des Heilmittelkatalogs nicht berücksichtigt werden.

Die KBV stellt Ihnen hierzu ein Servicedokument zur Verfügung, in welchem die Diagnoselisten zum langfristigen Heilmittelbedarf und besonderen Verordnungsbedarf aufgelistet sind. 

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